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Für Bauunternehmen und Handwerksbetriebe

Arbeitsschutz, der die Prüfung übersteht.

Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung, Prüffristen, Begehung — an einem Ort, in der Sprache Ihrer Beschäftigten und mit einem Nachweis, den Sie der Berufsgenossenschaft auf den Tisch legen können.

BauGuard ist in Entwicklung.

  • Server in Frankfurt am Main
  • Unterschreiben auch ohne Netz
  • Beschäftigte brauchen kein Konto

Die Aufsichtsperson fragt nicht, was Sie getan haben. Sie fragt, was Sie belegen können.

Diese Seite folgt einer Woche auf einer Baustelle mit 68 Beschäftigten: Montag bis Freitag, und was am Ende jedes Tages schriftlich vorliegt.

  1. Montagzwei unterschriebene Unterweisungen, zwei Sprachen
  2. Dienstagein Begehungsprotokoll mit Frist und Foto
  3. Mittwochdrei Fristen im Oktober — ein Termin statt drei
  4. Donnerstageine freigegebene Beurteilung mit Namen und Datum
  5. Freitagein befristeter Zugang, ohne Personendaten

Der Anlass

Die meisten Betriebe fangen an, wenn ein Termin ansteht.

In der Praxis sind es zwei Termine. Beide kommen kurzfristig, und danach zählt nur noch, was schriftlich vorliegt.

Die Berufsgenossenschaft kündigt eine Besichtigung an.
Drei Wochen Zeit. Im Ordner steht die letzte Unterweisung von vorletztem Jahr, und niemand weiß, ob die Gefährdungsbeurteilung noch zum Gewerk passt.
Der Generalunternehmer verlangt Nachweise.
Vor dem nächsten Auftrag, schriftlich, für alle eingesetzten Personen. Wer sie nicht innerhalb weniger Tage liefert, steht beim nächsten Vergabegespräch schlechter da.

Eine Woche, fünf Schritte

So sieht das im Betrieb aus.

Nordbau Fördeblick, 68 Beschäftigte, Gerüst- und Rohbau. Drei Poliere, eine externe Fachkraft für Arbeitssicherheit, hohe Fluktuation, vier Sprachen auf der Baustelle.

Montag

Polier

Zwei Leiharbeiter stehen um sieben am Tor.

Beide dürfen erst auf die Baustelle, wenn sie unterwiesen sind — einer versteht Polnisch, einer Rumänisch. Der Polier öffnet die Unterweisung auf dem Tablet, jeder liest in seiner Sprache und unterschreibt mit dem Finger. Auf der Baustelle ist kein Netz; die Unterschriften warten auf dem Gerät und gehen abends raus.

Was schriftlich vorliegt: zwei unterschriebene Unterweisungen mit zwei Zeiten — wann unterschrieben wurde und wann es im System ankam. Beide stehen im Nachweis, damit erkennbar bleibt, welche Zahl woher stammt.

Dienstag

Polier

Begehung mit der Checkliste, zwei Mängel.

Absturzkanten, Gerüstfreigabe, Fluchtwege — Punkt für Punkt. Zwei Befunde: ein versperrter Fluchtweg und ein fehlender Seitenschutz, der als „Gefahr im Verzug“ eine Frist bekommt. Zu jedem ein Foto, aufgenommen mit dem Gerät, das ohnehin in der Hand liegt.

Was schriftlich vorliegt: ein Protokoll, in dem Befund und Behebung getrennt stehen. Der Befund ist nach dem Abschluss unveränderlich; was daraufhin getan wurde, lässt sich weiter ergänzen.

Mittwoch

Geschäftsführung

Drei arbeitsmedizinische Vorsorgen laufen im Oktober ab.

Auf einer Zeitachse fällt auf, was in einer Liste nie auffällt: dass drei Termine im selben Monat liegen. Daraus wird ein Termin beim Betriebsarzt statt drei. Dieselbe Ansicht führt Gerüstprüfungen, Dokumente und offene Mängel.

Was schriftlich vorliegt: zu arbeitsmedizinischer Vorsorge ausschließlich Status und Ablaufdatum. Kein Befund, keine Diagnose, keine Bemerkung — dafür gibt es nicht einmal ein Eingabefeld.

Donnerstag

Fachkraft für Arbeitssicherheit

Die Gefährdungsbeurteilung für das neue Gewerk wird freigegeben.

Angelegt aus einer Vorlage, angepasst an die Baustelle, dann verbindlich freigegeben. Bis dahin ist sie sichtbar ein Entwurf — auch im Ausdruck, damit niemand ein unfertiges Blatt für einen Nachweis hält.

Was schriftlich vorliegt: ein Nachweis mit Name, Rolle und Zeitpunkt der freigebenden Person. Danach unveränderlich; eine Änderung entsteht als neue Fassung, die alte bleibt lesbar.

Freitag

Geschäftsführung

Der Generalunternehmer fragt nach dem Stand der Baustelle.

Ein befristeter Link, kein Konto, kein Anhang per Mail. Er zeigt den Stand der Baustelle — und ausdrücklich keine Personen: keine Namen, keine Unterschriften, keine Qualifikationen, nicht einmal Teilnehmerzahlen.

Was schriftlich vorliegt: ein nachvollziehbarer Zugang. Wer wann welchen Link geöffnet und wieder geschlossen hat, bleibt dokumentiert; widerrufen lässt er sich jederzeit, zurückdatieren nicht.

Kleinere Betriebe

Bei vierzehn Beschäftigten machen Sie den Arbeitsschutz selbst — meistens abends.

Keine Sicherheitsfachkraft im Haus, drei bis fünf kleine Aufträge gleichzeitig, oft nur ein paar Tage lang. Für Sie ist BauGuard kein Tagesgeschäft. Sie brauchen es an drei, vier Tagen im Jahr — und genau dann muss es sitzen.

Ein Vormittag im Januar

Alle vierzehn im Aufenthaltsraum, eine Unterweisung, jeder unterschreibt auf dem Tablet. Danach ist das Thema für ein Jahr erledigt. Kein Ordner, keine Liste, die Sie abends noch abtippen.

Was schriftlich vorliegt: vierzehn unterschriebene Nachweise mit Datum und Sprache. Wenn die Berufsgenossenschaft drei Wochen vorher anruft, drucken Sie — statt zu suchen.

Das nutzen Sie

  • Die Jahresunterweisung für alle, an einem Vormittag
  • Prüffristen für Leitern, Messgeräte, PSA gegen Absturz
  • Eine Gefährdungsbeurteilung je Gewerk, danach jahrelang unverändert
  • Den PDF-Export am Tag der Besichtigung

Das lassen Sie weg

  • Begehungen mit Checkliste — bei drei Tagen Auftrag kein Thema
  • Den Zugang für den Generalunternehmer, solange Sie direkt beauftragt werden
  • Baustellenverwaltung im engeren Sinn

Nichts davon müssen Sie abschalten oder wegklicken. Es steht Ihnen offen, wenn ein Auftrag doch einmal größer wird.

Sie vergleichen uns deshalb nicht mit einer anderen Software, sondern mit dem Abend, den Sie sonst am Ordner sitzen.

Der Tag, auf den es ankommt

Was am Ende auf dem Tisch liegt.

Die Aufsichtsperson bekommt keine Anwendung zu sehen, sondern Papier. BauGuard ist deshalb von hinten nach vorne gebaut: Jeder Schritt oben erzeugt genau das Dokument, das hier gebraucht wird.

Unterweisungsnachweis

mit Unterschrift, Sprache und Zeitpunkt — je Person, als PDF.

Gefährdungsbeurteilung

mit freigebender Person, Rolle und Datum.

Begehungsprotokoll

mit Befund, Frist und Abstellung.

Namen in korrekter Schreibweise — auch Yılmaz, Kowalski und Ionescu, weil die Schrift im Dokument mitgeliefert wird.

Für Fachkräfte für Arbeitssicherheit

Wo die fachliche Verantwortung bleibt.

Wenn Sie mehrere Betriebe betreuen, ist die erste Frage nicht, was das Werkzeug kann, sondern was es Ihnen unterschiebt. Vier Antworten vorweg.

Es dokumentiert, es beurteilt nicht.

Vorlagen sind ein Ausgangspunkt, keine fertige Gefährdungsbeurteilung. Die Beurteilung des Einzelfalls bleibt fachliche Arbeit, und die Seite behauptet an keiner Stelle etwas anderes.

Jede Freigabe hat einen Namen.

Wer freigegeben hat, in welcher Rolle und wann, setzt die Datenbank selbst — nicht der Client, und nachträglich änderbar ist es nicht. Bis zur Freigabe ist eine Beurteilung sichtbar ein Entwurf, auch im Ausdruck.

Eine ungeprüfte maschinelle Übersetzung trägt keinen Nachweis.

Fremdsprachige Unterweisungstexte tragen einen Prüfvermerk. Solange er fehlt, lässt sich damit keine Teilnahme bestätigen — das verhindert die Datenbank, nicht die Oberfläche.

Keine Auswertung über Personen.

Am Mangel steht, wer ihn abstellt, nicht wer ihn verursacht hat. Es gibt keine Statistik je Beschäftigtem — bewusst nicht gebaut, damit aus einem Arbeitsschutzwerkzeug keine Verhaltenskontrolle wird.

Warum Sie uns Personaldaten anvertrauen können

Wo Ihre Daten liegen, wer sie sehen darf und was wir überhaupt speichern — das ist fest eingebaut, nicht nur versprochen.

Mehr erfahren
Ihre Daten bleiben in Deutschland
Server, Dateien und die Anwendung selbst laufen in Frankfurt am Main — nicht irgendwo auf der Welt, sondern immer dort.
Ihre Daten gehören nur Ihnen
Kein anderer Betrieb bekommt jemals Einblick in Ihre Daten. Auch intern sieht jeder nur, was ihn etwas angeht — Beschäftigte ihre eigenen Nachweise, die Bauleitung ihre eigenen Baustellen.
Gesundheitsdaten bleiben draußen
Zu Untersuchungen wie G25 oder G41 speichern wir nur, ob sie gültig sind und bis wann. Befunde oder Diagnosen speichern wir gar nicht.
Geschützt unterwegs und gespeichert
Ob auf dem Tablet auf der Baustelle oder im Büro: Ihre Daten sind auf dem Weg zu uns genauso geschützt wie bei der Speicherung.

Häufige Fragen

Brauchen meine gewerblichen Beschäftigten einen Zugang?

Nein. Sie werden als Person angelegt — Name, Rolle, Sprache — und unterschreiben auf dem Gerät der Bauleitung, genau wie auf der Unterweisungsliste aus Papier. Ein eigener Zugang ist die Ausnahme und lässt sich jederzeit nachträglich einrichten.

In welchen Sprachen wird unterwiesen?

Deutsch, Türkisch, Polnisch, Rumänisch und Englisch. Angezeigt wird immer in der Sprache der unterwiesenen Person, nicht in der des Bedieners. Eine ungeprüfte maschinelle Übersetzung trägt dabei keinen Nachweis — das erzwingt die Datenbank, nicht nur die Oberfläche.

Ersetzt BauGuard die Fachkraft für Arbeitssicherheit?

Nein, und das soll es auch nicht. BauGuard führt die Nachweise, erinnert an Fristen und macht Lücken sichtbar. Die fachliche Beurteilung bleibt bei Ihrer Sifa und Ihrem Betriebsarzt.

Was passiert mit den Daten, wenn ich kündige?

Sie bekommen einen vollständigen Export. Gelöscht wird erst, was gelöscht werden darf: Unterweisungen und Gefährdungsbeurteilungen unterliegen gesetzlichen Aufbewahrungsfristen und werden im Zweifel gesperrt statt entfernt.

Die nächste Begehung kommt bestimmt.

BauGuard entsteht gerade — mit Bauunternehmen, die uns sagen, woran es im Alltag wirklich hakt. Wenn Sie dazugehören wollen, tragen Sie sich ein.

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